1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) des Stefan Schwank, handelnd unter „Experten Place“ (nachfolgend „Verkäufer"), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Verkäufer hinsichtlich der vom Verkäufer in seinem Online-Shop dargestellten Waren abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart.
1.2 Für Verträge zur Lieferung von Waren mit digitalen Elementen gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Dabei schuldet der Verkäufer neben der Lieferung der Ware die Bereitstellung von digitalen Inhalten oder digitalen Dienstleistungen (nachfolgend „digitale Produkte“), die in einer Weise in der Ware enthalten oder mit ihr verbunden sind, dass die Ware ihre Funktionen ohne sie nicht erfüllen kann.
1.3 Für Verträge zur Bereitstellung von Lizenzschlüsseln gelten diese AGB entsprechend, sofern insoweit nicht etwas Abweichendes geregelt ist. Dabei schuldet der Verkäufer die Bereitstellung eines Lizenzschlüssels zur Nutzung der von ihm beschriebenen digitalen Inhalte oder digitalen Dienstleistungen (nachfolgend „digitale Produkte“) sowie die Einräumung der vertraglich vereinbarten Rechte zur Nutzung der jeweiligen digitalen Produkte. Der Kunde erwirbt kein geistiges Eigentum an dem digitalen Produkt. Für die Beschaffenheit des digitalen Produkts ist die jeweilige Produktbeschreibung des Verkäufers maßgeblich.
1.3a Diese AGB gelten ferner für Verträge über die entgeltliche Bereitstellung von Kundenanfragen, Interessentendaten und sonstigen digitalen Vertriebs- oder Marketingleistungen (nachfolgend zusammenfassend „Kundenanfragen“ oder „Leads“), sofern insoweit nicht ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart ist.
1.4 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.5 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.6 Bestandteile des dargestellten Sortiments des Verkäufers können – je nach Produktbeschreibung des Verkäufers - mit dem Abschluss eines Vertrages über die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen (nachfolgend „Telekommunikationsvertrag“) mit einem Drittanbieter (nachfolgend „Serviceprovider“) verbunden sein. In diesem Fall hängt der Bestand des Vertrages mit dem Verkäufer vom Abschluss eines Telekommunikationsvertrages mit dem Serviceprovider und davon ab, dass der Telekommunikationsvertrag vom Kunden nicht widerrufen wird. Für den Telekommunikationsvertrag gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sowie ggf. hiervon abweichende Vertragsbedingungen des jeweiligen Serviceproviders. Der Verkäufer tritt für solche Verträge lediglich als Vermittler auf.
2.1 Die im Online-Shop des Verkäufers enthaltenen Produktbeschreibungen stellen keine verbindlichen Angebote seitens des Verkäufers dar, sondern dienen zur Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.
2.2 Der Kunde kann das Angebot über das in den Online-Shop des Verkäufers integrierte Online-Bestellformular abgeben. Dabei gibt der Kunde, nachdem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb gelegt und den elektronischen Bestellprozess durchlaufen hat, durch Klicken des den Bestellvorgang abschließenden Buttons ein rechtlich verbindliches Vertragsangebot in Bezug auf die im Warenkorb enthaltenen Waren ab.
2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen,
Liegen mehrere der vorgenannten Alternativen vor, kommt der Vertrag in dem Zeitpunkt zustande, in dem eine der vorgenannten Alternativen zuerst eintritt. Die Frist zur Annahme des Angebots beginnt am Tag nach der Absendung des Angebots durch den Kunden zu laufen und endet mit dem Ablauf des fünften Tages, welcher auf die Absendung des Angebots folgt. Nimmt der Verkäufer das Angebot des Kunden innerhalb vorgenannter Frist nicht an, so gilt dies als Ablehnung des Angebots mit der Folge, dass der Kunde nicht mehr an seine Willenserklärung gebunden ist.
2.4 Bei der Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular des Verkäufers wird der Vertragstext nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert und dem Kunden nach Absendung von dessen Bestellung in Textform (z. B. E-Mail, Fax oder Brief) übermittelt. Eine darüber hinausgehende Zugänglichmachung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht. Sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Nutzerkonto im Online-Shop des Verkäufers eingerichtet hat, werden die Bestelldaten auf der Website des Verkäufers archiviert und können vom Kunden über dessen passwortgeschütztes Nutzerkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden.
2.5 Vor verbindlicher Abgabe der Bestellung über das Online-Bestellformular des Verkäufers kann der Kunde mögliche Eingabefehler durch aufmerksames Lesen der auf dem Bildschirm dargestellten Informationen erkennen. Ein wirksames technisches Mittel zur besseren Erkennung von Eingabefehlern kann dabei die Vergrößerungsfunktion des Browsers sein, mit deren Hilfe die Darstellung auf dem Bildschirm vergrößert wird. Seine Eingaben kann der Kunde im Rahmen des elektronischen Bestellprozesses so lange über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen korrigieren, bis er den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.
2.6 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.
2.7 Die Bestellabwicklung und Kontaktaufnahme finden in der Regel per E-Mail und automatisierter Bestellabwicklung statt. Der Kunde hat sicherzustellen, dass die von ihm zur Bestellabwicklung angegebene E-Mail-Adresse zutreffend ist, so dass unter dieser Adresse die vom Verkäufer versandten E-Mails empfangen werden können. Insbesondere hat der Kunde bei dem Einsatz von SPAM-Filtern sicherzustellen, dass alle vom Verkäufer oder von diesem mit der Bestellabwicklung beauftragten Dritten versandten E-Mails zugestellt werden können.
3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu.
3.2 Nähere Informationen zum Widerrufsrecht ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.
4.1 Sofern sich aus der Produktbeschreibung des Verkäufers nichts anderes ergibt, handelt es sich bei den angegebenen Preisen um Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Produktbeschreibung gesondert angegeben.
4.2 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem Kunden im Online-Shop des Verkäufers mitgeteilt.
4.3 Ist Vorauskasse per Banküberweisung vereinbart, ist die Zahlung sofort nach Vertragsabschluss fällig, sofern die Parteien keinen späteren Fälligkeitstermin vereinbart haben.
4.4 Besondere Zahlungsbedingungen für Kundenanfragen (Leads): Bei dem Erwerb von Kundenanfragen (Leads) handelt es sich um digitale Leistungen. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, erfolgt die Bereitstellung von Kundenanfragen ausschließlich nach vollständigem Zahlungseingang (Vorkasse). Die Zahlungspflicht des Kunden besteht unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg der übermittelten Kundenanfrage, insbesondere unabhängig davon, ob es zu einem Vertragsabschluss zwischen dem Kunden und dem Endkunden kommt.
4.5 Zahlungsverzug und Durchsetzung: Gerät der Kunde als Unternehmer in Zahlungsverzug, ist der Verkäufer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 288 BGB zu verlangen. Zusätzlich ist der Verkäufer berechtigt, bei Unternehmern die gesetzliche Verzugspauschale in Höhe von 40,00 EUR gemäß § 288 Abs. 5 BGB geltend zu machen. Der Verkäufer ist ferner berechtigt, weitere Leistungen, insbesondere die Bereitstellung weiterer Kundenanfragen, bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher offener Forderungen auszusetzen. Unberührt bleibt das Recht des Verkäufers, offene Forderungen nach erfolgloser Mahnung an ein Inkassounternehmen, einen Rechtsdienstleister oder einen Rechtsanwalt zu übergeben.
5.1 Bietet der Verkäufer den Versand der Ware an, so erfolgt die Lieferung innerhalb des vom Verkäufer angegebenen Liefergebietes an die vom Kunden angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bei der Abwicklung der Transaktion ist die in der Bestellabwicklung des Verkäufers angegebene Lieferanschrift maßgeblich.
5.2 Scheitert die Zustellung der Ware aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die dem Verkäufer hierdurch entstehenden angemessenen Kosten. Dies gilt im Hinblick auf die Kosten für die Hinsendung nicht, wenn der Kunde sein Widerrufsrecht wirksam ausübt. Für die Rücksendekosten gilt bei wirksamer Ausübung des Widerrufsrechts durch den Kunden die in der Widerrufsbelehrung des Verkäufers hierzu getroffene Regelung.
5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an den Kunden oder eine empfangsberechtigte Person über. Abweichend hiervon geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der verkauften Ware auch bei Verbrauchern bereits auf den Kunden über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat, wenn der Kunde den Spediteur, den Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person oder Anstalt mit der Ausführung beauftragt und der Verkäufer dem Kunden diese Person oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.
5.4 Der Verkäufer behält sich das Recht vor, im Falle nicht richtiger oder nicht ordnungsgemäßer Selbstbelieferung vom Vertrag zurückzutreten. Dies gilt nur für den Fall, dass die Nichtlieferung nicht vom Verkäufer zu vertreten ist und dieser mit der gebotenen Sorgfalt ein konkretes Deckungsgeschäft mit dem Zulieferer abgeschlossen hat. Der Verkäufer wird alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen, um die Ware zu beschaffen. Im Falle der Nichtverfügbarkeit oder der nur teilweisen Verfügbarkeit der Ware wird der Kunde unverzüglich informiert und die Gegenleistung unverzüglich erstattet.
5.5 Bietet der Verkäufer die Ware zur Abholung an, so kann der Kunde die bestellte Ware innerhalb der vom Verkäufer angegebenen Geschäftszeiten unter der vom Verkäufer angegebenen Adresse abholen. In diesem Fall werden keine Versandkosten berechnet.
6.1 Der bereitgestellte Lizenzschlüssel berechtigt den Kunden zur Nutzung des aus der jeweiligen Produktbeschreibung des Verkäufers ersichtlichen digitalen Produkts in dem dort beschriebenen Umfang.
6.2 Soweit sich der Lizenzschlüssel auf die einmalige Bereitstellung eines digitalen Inhalts bezieht, wird die Rechtseinräumung erst wirksam, wenn der Kunde die geschuldete Vergütung vollständig geleistet hat.
Tritt der Verkäufer in Vorleistung, behält er sich bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises das Eigentum an der gelieferten Ware vor.
Soweit sich aus den nachfolgenden Regelungen nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung. Hiervon abweichend gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:
8.1 Handelt der Kunde als Unternehmer,
8.2 Handelt der Kunde als Verbraucher gilt bei Verträgen zur Lieferung gebrauchter Waren mit der Einschränkung der nachfolgenden Ziffer: Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Ablieferung der Ware, wenn dies zwischen den Parteien ausdrücklich und gesondert vertraglich vereinbart wurde und der Kunde vor der Abgabe seiner Vertragserklärung von der Verkürzung der Verjährungsfrist eigens in Kenntnis gesetzt wurde.
8.3 Die vorstehend geregelten Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht
8.4 Darüber hinaus gilt für Unternehmer, dass die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen ggf. bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt bleiben.
8.5 Handelt der Kunde als Kaufmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht gemäß § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort geregelten Anzeigepflichten, gilt die Ware als genehmigt.
8.6 Handelt der Kunde als Verbraucher, so wird er gebeten, angelieferte Waren mit offensichtlichen Transportschäden bei dem Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer hiervon in Kenntnis zu setzen. Kommt der Kunde dem nicht nach, hat dies keinerlei Auswirkungen auf seine gesetzlichen oder vertraglichen Mängelansprüche.
8.7 Der Verkäufer haftet nicht für Mängel bei der Durchführung des Telekommunikationsvertrages, für die ausschließlich der jeweilige Serviceprovider verantwortlich ist. Insoweit gelten die entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen sowie ggf. hiervon abweichende Vertragsbedingungen des jeweiligen Serviceproviders.
Der Verkäufer haftet dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
9.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt
9.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
9.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.
9.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Verkäufers für seine Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
10.1 Schuldet der Verkäufer nach dem Inhalt des Vertrages neben der Warenlieferung auch die Verarbeitung der Ware nach bestimmten Vorgaben des Kunden, hat der Kunde dem Verkäufer alle für die Verarbeitung erforderlichen Inhalte wie Texte, Bilder oder Grafiken in den vom Verkäufer vorgegebenen Dateiformaten, Formatierungen, Bild- und Dateigrößen zur Verfügung zu stellen und ihm die hierfür erforderlichen Nutzungsrechte einzuräumen. Für die Beschaffung und den Rechteerwerb an diesen Inhalten ist allein der Kunde verantwortlich. Der Kunde erklärt und übernimmt die Verantwortung dafür, dass er das Recht besitzt, die dem Verkäufer überlassenen Inhalte zu nutzen. Er trägt insbesondere dafür Sorge, dass hierdurch keine Rechte Dritter verletzt werden, insbesondere Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte.
10.2 Der Kunde stellt den Verkäufer von Ansprüchen Dritter frei, die diese im Zusammenhang mit einer Verletzung ihrer Rechte durch die vertragsgemäße Nutzung der Inhalte des Kunden durch den Verkäufer diesem gegenüber geltend machen können. Der Kunde übernimmt hierbei auch die notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Verkäufer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind.
10.3 Der Verkäufer behält sich vor, Verarbeitungsaufträge abzulehnen, wenn die vom Kunden hierfür überlassenen Inhalte gegen gesetzliche oder behördliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstossen. Dies gilt insbesondere bei Überlassung verfassungsfeindlicher, rassistischer, fremdenfeindlicher, diskriminierender, beleidigender, Jugend gefährdender und/oder Gewalt verherrlichender Inhalte.
Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss der Gesetze über den internationalen Kauf beweglicher Waren. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.
Vorbemerkung – Leistungs- und Verantwortungsstruktur: Die Generierung, inhaltliche Qualität, Erhebung und Lieferung der Kundenanfragen (Leads) obliegen der Mind Solution Danışmanlık Müşteri Hizmetleri Limited Şirketi, Kazımdirik Mah. Üniversite Cad. No:116 İç Kapı No:11, 35100 Bornova / İzmir, Türkei (nachfolgend „Leadlieferant“). Der Leadlieferant ist für die vertragsgemäße Bereitstellung der Kundenanfragen sowie für die datenschutzkonforme Erhebung der Leads verantwortlich. Der Verkäufer (Experten Place, Stefan Schwank) ist im Verhältnis zum Kunden für die technische Umsetzung und die kaufmännische Vertragsabwicklung zuständig, insbesondere für die Bereitstellung des Bestell- und Auslieferungssystems sowie die Zahlungs- und Rechnungsabwicklung. Reklamationen nach diesem § 13 nimmt der Verkäufer entgegen und bearbeitet sie in Abstimmung mit dem Leadlieferanten. Die übrigen Bestimmungen dieser AGB, insbesondere das anwendbare Recht und der Gerichtsstand gemäß Ziffer 11, bleiben hiervon unberührt.
13.1 Soweit Vertragsgegenstand die Bereitstellung von Kundenanfragen (Leads) ist, schuldet der Verkäufer die Übermittlung von Kundenkontakten gemäß der jeweiligen Produktbeschreibung oder individuellen Vereinbarung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet. Insbesondere schuldet der Verkäufer weder das Zustandekommen eines Vertrages zwischen dem Kunden und dem Endkunden noch eine bestimmte Abschlussquote, Erreichbarkeit, Abschlusswahrscheinlichkeit oder Umsatzhöhe.
13.2 Der Kunde ist verpflichtet, jede übermittelte Kundenanfrage unverzüglich nach Erhalt eigenverantwortlich zu prüfen.
13.3 Reklamationen hinsichtlich einzelner Kundenanfragen sind vom Kunden spätestens innerhalb von fünf (5) Werktagen nach Übermittlung in Textform geltend zu machen. Maßgeblich ist der Zugang der Reklamation beim Verkäufer. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist gilt die jeweilige Kundenanfrage als vertragsgemäß geliefert, geprüft, genehmigt und abgenommen, soweit eine Abnahme rechtlich zulässig ist.
13.4 Eine Stornierung oder Gutschrift für übermittelte Kundenanfragen kommt ausschließlich in den folgenden Fällen in Betracht:
Reklamationen sind durch geeignete Nachweise zu belegen. Hierzu zählen insbesondere CRM-Auszüge, Gesprächsnotizen, Anrufprotokolle oder sonstige Dokumentationen.
Zulässige Reklamationsgründe
Nicht reklamierbar
13.5 Andere als die in Ziffer 13.4 ausdrücklich genannten Gründe berechtigen nicht zur Stornierung, Minderung, Zurückbehaltung oder sonstigen Leistungsverweigerung, soweit gesetzlich zulässig. Insbesondere sind subjektive Einschätzungen des Kunden zur Qualität, Abschlusswahrscheinlichkeit, wirtschaftlichen Verwertbarkeit oder Kaufbereitschaft des Endkunden keine zulässigen Stornierungsgründe.
13.6 Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt von einer Reklamation unberührt, sofern und solange nicht ein berechtigter Stornierungsgrund gemäß Ziffer 13.4 nachgewiesen ist.
13.7 Der Kunde trägt die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines Stornierungsgrundes.
13.8 Bei mehrfachen Reklamationen ist der Verkäufer berechtigt, die beanstandeten Kundenanfragen zu prüfen. Ergibt die Prüfung, dass die Reklamationen unbegründet oder missbräuchlich erhoben wurden, bleibt der Vergütungsanspruch des Verkäufers in vollem Umfang bestehen.
13.9 Macht der Kunde vorsätzlich oder grob fahrlässig unzutreffende Angaben, um eine Stornierung, Gutschrift oder sonstige Reduzierung der Vergütung zu erreichen, ist der Verkäufer berechtigt, eine Vertragsstrafe in Höhe von 50,00 EUR pro unberechtigter Reklamation zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt unberührt.
13.10 Bei offenen Forderungen, Zahlungsverzug, missbräuchlichen Reklamationen oder wiederholten unbegründeten Beanstandungen ist der Verkäufer berechtigt, die Bereitstellung weiterer Kundenanfragen vorübergehend auszusetzen oder die Geschäftsbeziehung aus wichtigem Grund außerordentlich zu kündigen.
13.11 Bearbeitungs-, Zahlungs- und Lieferzeiten:
Die Bearbeitung von Bestellungen erfolgt ausschließlich innerhalb der Geschäftszeiten des Verkäufers (Montag bis Freitag von 09:00 bis 19:00 Uhr, ausgenommen gesetzliche Feiertage).
Bestellungen, die außerhalb dieser Geschäftszeiten eingehen, insbesondere nach 19:00 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen oder gesetzlichen Feiertagen, gelten erst am jeweils nächsten Werktag als eingegangen und werden entsprechend erst dann bearbeitet.
Der Beginn der Bearbeitung setzt voraus:
Maßgeblich für den Fristbeginn ist somit entweder der bestätigte Zahlungseingang oder die interne Freigabe bei Rechnungskauf, je nach gewählter Zahlungsart.
13.12 Mit Übermittlung der Kundenanfragen gilt die Leistung als vollständig erbracht. Ein Rücktritt, eine Kündigung oder eine sonstige nachträgliche Vertragsbeendigung durch den Kunden ist nach Übermittlung ausgeschlossen, sofern kein berechtigter Reklamationsgrund gemäß Ziffer 13.4 vorliegt.
13.13 Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Widerrufsrecht besteht nicht.
13.14 Erfolgt eine Bestellung und nimmt der Kunde die vertraglich geschuldete Leistung nicht ab oder storniert diese ohne Vorliegen eines berechtigten Reklamationsgrundes gemäß Ziffer 13.4, bleibt der Vergütungsanspruch des Verkäufers unberührt.
Zusätzlich ist der Verkäufer berechtigt, dem Kunden die durch die Einrichtung und Bereitstellung des Zugangs sowie die Bearbeitung der Bestellung entstandenen Aufwendungen in angemessenem Umfang in Rechnung zu stellen. Hierzu zählen insbesondere Kosten für die technische Einrichtung des Accounts, administrative Bearbeitung sowie Zahlungsabwicklung.
Im Falle offensichtlich missbräuchlicher Bestellungen, insbesondere sogenannter „Spaßbestellungen“ ohne ernsthafte Nutzungsabsicht, ist der Verkäufer berechtigt, eine pauschale Aufwandserstattung in Höhe von 75,00 EUR zu verlangen, sofern der Kunde nicht nachweist, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
13.15 Zweckbindung und Nutzungsbeschränkung der Kundenanfragen
Die vom Verkäufer bereitgestellten Kundenanfragen (Leads) werden ausschließlich zweckgebunden für die Nutzung durch den jeweils benannten Vertragspartner bzw. Auftraggeber, insbesondere für die directpool-Gruppe bzw. directpool GmbH, generiert und übermittelt.
Eine Weitergabe, Veräußerung, Überlassung, Veröffentlichung, Mehrfachverwertung oder sonstige Nutzung der übermittelten Kundenanfragen durch oder für Dritte ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Verkäufers in Textform unzulässig. Gleiches gilt für die Nutzung der Kundenanfragen für andere Unternehmen, Kooperationspartner, Vertriebspartner, Plattformen, Kampagnen, Produkte oder Zwecke, die nicht ausdrücklich Gegenstand der jeweiligen Bestellung oder individuellen Vereinbarung sind.
Der Kunde verpflichtet sich, die übermittelten Kundenanfragen ausschließlich im Rahmen des vereinbarten Vertragszwecks zu verwenden. Eine anderweitige Nutzung, insbesondere eine Nutzung außerhalb der directpool-Gruppe bzw. außerhalb des vereinbarten Empfängerkreises, stellt eine vertragswidrige Nutzung dar.
Für jeden Fall der schuldhaften vertragswidrigen Nutzung, Weitergabe oder sonstigen unberechtigten Verwertung einer Kundenanfrage ist der Verkäufer berechtigt, eine Vertragsstrafe pro betroffener Kundenanfrage zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt ausdrücklich vorbehalten. Eine bereits gezahlte Vergütung für die jeweilige Kundenanfrage wird hierauf nicht angerechnet.
Sofern der Verkäufer einer erweiterten oder anderweitigen Nutzung der Kundenanfragen nachträglich zustimmt, ist der Verkäufer berechtigt, hierfür eine gesonderte Zusatzvergütung bzw. Sonderzahlung zu verlangen. Die Höhe dieser Sonderzahlung richtet sich nach Umfang, Art und wirtschaftlicher Reichweite der zusätzlichen Nutzung und bedarf einer gesonderten Vereinbarung in Textform.
13.16 Bearbeitungspflicht des Kunden: Der Kunde verpflichtet sich, jeden übermittelten Lead innerhalb von 72 Stunden nach Übergabe erstmalig zu kontaktieren. Erfolgt innerhalb dieser Frist keine Bearbeitung bzw. kein Kontaktversuch, entfällt jeglicher Reklamationsanspruch hinsichtlich der betroffenen Kundenanfrage. Die Reklamationsfrist gemäß Ziffer 13.3 (fünf Werktage) bleibt hiervon unberührt.